Kulturbetrieb Arnstadt

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Neues Palais

Das Schlossmuseum Arnstadt gehört zu den zahlreichen Thüringer Museen, die sowohl ihren baulichen Bestand als auch den größten Teil ihrer Kunstsammlungen fürstlicher Initiative ...


Tapisserien

Von den insgesamt elf flämischen Tapisserien werden aus konservatorischen Gründen außerhalb der Sonderausstellungen nur einzelne Teppiche präsentiert. Vom 24. März bis 17. Juni 2012 können endlich wieder alle elf Bildteppiche ...


Rotes Eck-Kabinett

Im Roten Eck-Kabinett beeindrucken die Dorotheenthaler Fayencen, die mit ihrer weißen Glasur und der farbigen, meist blauen Bemalung den Raum dominieren. Zu sehen sind ...


Audienzzimmer

Das rekonstruierte Audienzzimmer mit Gemälden, Möbeln und Kunstgegenständen zählt zu der ehemaligen Suite des Fürsten in der südlichen Beletage. Dieses Gemach nahm schon durch die ...


Mon plaisir

Der Besuchermagnet im Schlossmuseum Arnstadt ist die weltweit einmalige Puppenstadt „Mon plaisir“ – „Mein Vergnügen“ – der Fürstin Auguste Dorothea von Schwarzburg-Arnstadt (1666–1751). Sie schuf dieses Kleinod größtenteils während ihrer ...


Porzellankabinett

Aus der Erbauungszeit hat sich das Spiegel- und Porzellankabinett mit seinen hunderten geschnitzten und vergoldeten Konsolen im Originalzustand erhalten. In diesem prunkvollen Raum kann man heute noch die ...


Bilderkabinett

Das Bilderkabinett vermittelt durch seine grüne Tapete, die im Bandelwerkdekor bemalten Lambris und Türen, die Möbel und die mehr als fünfzig Gemälde in dichter barocker Hängung eine Ahnung seiner einstigen ...

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Das rekonstruierte Audienzzimmer mit Gemälden, Möbeln ...

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Aus der Erbauungszeit hat sich das Spiegel- und Porzel...

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Bilderkabinett

Das Bilderkabinett vermittelt durch seine grüne Tapete...

Das Schlossmuseum - Geschichte

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Mit dem Schlossmuseum zu Arnstadt verbindet sich vor allem der Name einer einzigartigen Puppensammlung: "Mon plaisir". Jedes Jahr finden Tausende von Besuchern den Weg in die Ausstellungsräume dieses Museums mit der Absicht, das nachzuvollziehen, was mit der Entstehung dieser Sammlung angestrebt wurde: das Vermitteln eines detailgetreuen Abbildes einer kleinen deutschen Residenzstadt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Gleichzeitig gilt das "Mon plaisir" mit seinen 82 Szenen und insgesamt 391 Figuren als weltweit größte und umfangreichste Sammlung seiner Art. 1930 fand es - nach wechselvoller Geschichte - in den Räumen des ehemals Fürstlichen Palais zu Arnstadt, dem heutigen Schlossmuseum, sein endgültiges Domizil und ist dort seit Mai 1931 der Öffentlichkeit zugänglich.

Zur Geschichte:

Das ehemals Fürstliche Palais, ein schlichtes barockes Stadtschloss in zentraler Lage der Stadt am Schlossplatz gelegen, wurde von 1729-1734 im Auftrage des Fürsten Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen erbaut. Baumeister dieses ursprünglich als Wittumspalais für die Gemahlin Günthers, Elisabeth Albertine, errichteten Gebäudes ist der Architekt Johann Heinrich Hoffmann, Landbaumeister von Anhalt-Bernburg und von 1731/32 bis 1733/34 auch für Schwarzburg-Sondershausen.

Bereits zu Lebzeiten des Fürstenpaares diente das Arnstädter Palais der Bewahrung der fürstlichen Kunstsammlungen, welche noch immer den Grundstock des Arnstädter Museumsbestandes bilden. Dabei ist insbesondere die Porzellansammlung Fürst Günthers I. erwähnenswert, deren größter Teil bis zum heutigen Tage in einem Porzellan- und Spiegelkabinett an originalem Platze zu bewundern ist.

Insgesamt ca. 1000 chinesische und japanische Porzellane, überwiegend aus der Zeit um 1700, werden hier auf insgesamt 763 blattähnlichen Konsolen präsentiert. Ergänzend sind in der übrigen Ausstellung Meißener Porzellane (1. Hälfte 18. Jh.), die ebenfalls auf Fürst Günther I. sammelte, zu besichtigen.

Der zum Bauensemble gehörende, sich westlich anschließende Marstall beherbergt darüber hinaus ein Lapidarium (Grabmale des 18. Jahrhunderts, Architekturteile der Ruine Neideck, 16. Jh.) sowie eine Sammlung historischer Feuerlöschhanddruckspritzen, die während der Winteröffnungszeiten jedoch geschlossen ist.